Pressestimmen

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"Auch in diesem Jahr vergibt der Bezirk Mittelfranken wieder den mit 15 000 Euro dotierten Wolfram-von Eschenbach-Kulturpreis sowie drei Förderungspreise in Höhe von jeweils 5000 Euro. Der Bezirkstag folgte gestern einer Jury-Empfehlung und verleiht den Hauptpreis an die Künstlerin Verena Waffek aus Nürnberg. Gefördert werden daneben die in Schwabach lebende Schriftstellerin Sabine Weigand, die Sopranistin Irene Kurka und der Jazzmusiker Lutz Hafner."

"Mit sehr innovativen Programmen und besonderer Werkauswahl überrascht die Sopranistin Irene Kurka. Die gebürtige Darmstädterin, die derzeit in Düsseldorf lebt, hat über lange Jahre die fränkische Musikszene bereichert, etwa als Duo-Partnerin von Stefan Hippe oder im Klangkonzepte-Ensemble. Ihr Repertoire ist weit gefächert, hat aber einen Schwerpunkt im Bereich der Neuen Musik. Seit zehn Jahren nimmt sie regelmäßig im Studio Franken des Bayerischen Rundfunks auf. Zuletzt erschien ihre reizvolle CD, auf der. sie Musik von Hildegard von Bingen mit John Cage verbindet."

"Bezirkstagspräsident Richard Bartsch wird die Preise am 1. Oktober 2013 in Wolframs-Eschenbach überreichen."

Nürnberger Nachrichten


"Ihre Gesangskunst ist geprägt von der seltenen Fähigkeit im Werk zu sein."

Fränkische Landeszeitung


"Melodische Girlanden und Koloraturen in hoher Lage, technische Schwierigkeiten dieser anspruchsvollen und ernsten Lieder gelangen Irene Kurka mühelos in gelöster und leichter Weise. Exakte Schattierungen und Färbungen ihres Stimmklanges, der Semantik des Wortes nachlauschend, schufen ein überzeugendes und tiefes musikalisches Erlebnis."

Neue Musikzeitung


"Bemerkenswerte Verwandlungen, geschuldet einer wandlungsfähigen Sängerin einerseits (Irene Kurka); einem traumwandlerischen Duo aus Komposition andererseits (Suna Göncü und Christina C. Messner). Die Folge: ein schlüssiger Abend. Vor allem dank der superben Leistung der stimmakrobatisch veranlagten Sopranistin Irene Kurka."

nmz-online (Georg Beck)


"Entstanden ist das Stück für die Sopranistin Irene Kurka, die auch sonst mit außergewöhnlichen Programmideen überzeugt. Ihrem lyrischen Sopran gelang wunderbar alles Zarte, Zerbrechliche und Sanfte."

Kölner Atadtanzeiger (Rainer Nonnenmann)


"So klug Kurka neun Jahrhunderte verklammert, so herausragend trifft sie den Ton der Stücke. Exakt bemessen ist das Metrum in Cages Sonnekus2. Rhythmische Strenge, insbesondere wichtig für die Pausen und Zäsuren, paart sich angenehm mit einem sehr lyrischen und unaufdringlichen Sopran, den Komponist und Komponistin selten in extreme Höhen treiben. Unmittelbar ist zu spüren, dass sich Kurka mit Tonqualitäten und -mo­dulationen lange auseinandergesetzt hat, sei es in den Stücken der Wandelweiser-Komponisten Jürg Frey oder Antoine Beuger oder in den empfindlichen Werken eines Nikolaus Brass. Cage hatte einmal erwähnt, dass seine neun Sonnekus2 «folklike» gesungen werden sollten. Für Kurka bedeutet das keine Bruststimme und vor allem keine manierierte Ornamentik. Gerade, schlicht, ohne Vibrato singt diese außergewöhnliche Sopranistin, und – das vor allem – gekonnt."

Neue Zeitschrift für Musik (Thorsten Möller)


"Ein absoluter Glücksgriff war die Sopranistin Irene Kurka: sie interpretierte Lieder vom Mittelalter bis zur Moderne. Von der Mystikerin Hildegard von Bingen sang Kurka sechs Antiphonen - und plötzlich war es still im Spielgelzelt. Nicht nur das hohe Niveau der Sängerin, auch die gregorianischen Gesänge und die Lieder von Vivienne Olive und Carola Bauckholt brachten Applaus."

Neue Rhein Ruhr Zeitung


"Ihre schöne Sopranstimme vermag es, unangestrengt zur Höhe hinauf zu blühen, Intervallsprünge mit derselben Dichte und Eindringlichkeit zu singen, wie lange Bogen im Pianissimo. Irene Kurka bekundet ein feines Stilgefühl mit vile Sinn für die musikalische Pointierungskunst."

Westfalen-Blatt


"Mit minutenlangem Applaus feiert das Publikum den Auftritt der Sopranistin Irene Kurka, die von Hans Hermann Jansen begleitet wurde. Und wenn die Sitzreihen der Abteikirche nicht so hinderlich gewesen wären, hätte die Düsseldorfer Sopranistin bestimmt stehende Ovationen erhalten. Mit absolut fehlerloser Intonation und lebensbejahendem Impetus interpretierte sie dieses gesanglich sehr anspruchsvolle Werk und zeigte ganz große Liedkunst. Intuitiv hat Irene Kurka den Raumklang der Kirche in ihren Gesang mit einbezogen, hat die Töne sanft anschwellen oder aber im Raum schweben lassen."

Neue Westfälische Zeitung


"Das schöne Timbre und die souveräne Stimmenführung Irene Kurkas verbanden sich bei den Liebesliedern sehr überzeugend und eindrucksvoll mit der Kenntnis der spezifischen Verzierungsformen in den Renaissance- und Barock- Madrigalen."

Bonner Generalanzeiger


"Irene Kurka bewies neben ihrem eindrucksvollen sängerischen Talent nicht zuletzt ihr schauspielerisches Können als Belinda und erste Hexe."

Bonner Rundschau


"Eine Aufgabe, die Irene Kurka mit hoher musikalischer Sensibilität und stimmlich perfekter Umsetzung meistert. Indem sie jedem Ton musikalisch nachspürt, um ihn so wieder in seinen Zusammenhang einzubinden, gelingt es Irene Kurka, die Ausdrucks- und Stimmungsgehalte der Texte und Lieder in tiefe Erlebnisschichten zu führen."

Pegnitz-Zeitung, Lauf


"Irene Kurka als Anima zeigte, dass sie als Sopranistin in Oratorien wie auf der Opernbühne zu Hause ist."

Rheinischer Merkur


"Irene Kurka führt mit ihrer schlanken, sternenhimmelklaren Sopranstimme den in verlaufende Töne gefassten Text in Welten, die weit außerhalb physischer Konkretheit liegen."

Clarino.print


In den Sparten bildende Kunst, Musik, Tanz/Theater und Literatur verlieh die Stadt Düsseldorf die mit 4000 Euro dotierten Kulturförderpreise.
Aus der Sparte Musik sagte Christiane Oxenfort über die Sängerin Irene Kurka: "Sie tritt auf die Bühne, füllt den Raum mit Stimme, Ausdruck und Präsenz."

Rheinische Post


"Als rhetorisch hoch begabte Sprachphilosophin biegt und wendet die nuancenreiche Interpretin Irene Kurka die unerhörte Verlautbarung."

Nürnberger Nachrichten


"Als stimmlicher Hochgenuss präsentierte sich dort Samstag Irene Kurkas leuchtender und auf Feinste geführter Sopran."

Volksfreund


"Alles das setzt Irene Kurka mit wünschenswerter Präzision um, auch - wenn nötig - mit ein bisschen ordinärem Tonfall von der Gasse, mit Grobheiten oder lyrischer Mondscheinfreiheit."

Nürnberger Nachrichten